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Mittwoch, 27. September 2006
Disziplin: Einführung (3)
Von rheimbold, 14:02

Warum ist Disziplin so eng verwurzelt mit Projekten? Weil nur disziplinierte Menschen Pläne umsetzen. Weil es außergewöhnlich ist, auch in harten oder langweiligen oder hektischen Zeiten an Pläne zu glauben und die Kraft zu haben, bei ihnen zu verweilen. Weil Projektmanagement ein Wissen ist, das nur diszipliniert umgesetzt werden kann. Und wenn Sie liebe Leser ganz genau beobachten, wie viel Zeit, Kosten und Energie in Projekte verwendet werden, um durch Disziplinmangel hervorgerufene Schlamperein zu beiseitigen, dann wissen Sie, dass ganze Projekte schon an der Summe aller Disziplinlosigkeiten gescheitert sind.

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Mittwoch, 06. September 2006
Disziplin: Einführung (2)
Von rheimbold, 13:30

Sie wollen ein Beispiel über etwas angeblich Unwichtiges? Herr Reichert nimmt aus dem Arbeitsmittel- Schrank Präsentationsfolien, ohne es in die „Entnommen“ Liste einzutragen. Frau Lovetinsky kommt ein Tag später und möchte ebenfalls Präsentationsfolien benutzen. Keine mehr da. Der Schrankverantwortliche Herr Thiel hat keine nachbestellt, es stand ja nicht auf der Liste. Das kostet Frau Lovetinsky wertvolle Arbeitszeit, die jetzt aus einem Laden zu besorgen. Nur weil Herr Reichert nicht diszipliniert genug war, zwei Wörter auf die Liste zu schreiben. 

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Donnerstag, 31. August 2006
Disziplin: Einführung (1)
Von rheimbold, 15:17

Warum ist Disziplin so eng verwurzelt mit Projekten? Weil nur disziplinierte Menschen Pläne umsetzen. Weil es außergewöhnlich ist, auch in harten oder langweiligen oder hektischen Zeiten an Pläne zu glauben und die Kraft zu haben, bei ihnen zu verweilen. Weil Projektmanagement ein Wissen ist, das nur diszipliniert umgesetzt werden kann. Und wenn Sie liebe Leser ganz genau beobachten, wie viel Zeit, Kosten und Energie in Projekte verwendet werden, um durch Disziplinmangel hervorgerufene Schlamperein zu beiseitigen, dann wissen Sie, dass ganze Projekte schon an der Summe aller Disziplinlosigkeiten gescheitert sind.

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Dienstag, 22. August 2006
Entscheidung mit System: Schlusswort
Von rheimbold, 15:14

Die Entscheidung ist gefallen. Aus der Abwäge- und Diskussionskultur entsteht eine Macherkultur. Die Zweifler stehen ebenso hinter der Entscheidung wie alle anderen Mitarbeiter. Es wäre doch fatal, wenn wir eine gute Alternative ausgearbeitet und ausgewählt haben, aber es nicht umsetzen. Das Stärkste im Projekt ist die Kombination aus klugen Entscheidungen und einer eisernen Disziplin. Die gute Entscheidung haben wir, im nächsten Abschnitt geht es um die Disziplin.

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Donnerstag, 27. April 2006
Entscheidung mit System: Schritt 4
Von rheimbold, 18:31

Die Entscheidung

Erst wenn alle verfügbaren Informationen berücksichtigt wurden, die Alternativen und ihre Folgen so vollständig wie möglich zur Verfügung stehen, kann der Entscheider anhand des Fragekataloges und der Qualität der Argumente eine gute Auswahl treffen. Dabei leuchten bei jeder Entscheidung das Projektziel und der Projektsinn aus der Entfernung und leiten wie ein Leuchtturm zur besseren Alternative hin.

 

Entscheidungen fallen so schwer, weil wir nicht alle Informationen haben. Die wichtigen und verlässlichen tauchen meistens erst nach der Entscheidung auf. Deshalb streifen Sie den Anspruch „eine Entscheidung für die Unendlichkeit“ ab. Befristete Lösungen sind die besten Lösungen.

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Montag, 20. März 2006
Entscheidung mit System: Schritt 3 (Fortsetzung)
Von rheimbold, 13:09

Die mitwirkenden Kollegen helfen auch auf dieser Stufe, möglichst viele Folgen vorherzusehen, sowie Wissenslücken, Schwarzmalerei und Schönfärberei des Entscheiders auszuradieren.

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Mittwoch, 01. März 2006
Entscheidung mit System: Schritt 3
Von rheimbold, 14:28

Die Folgen

Wir können Informationen sammeln bis der Computer überläuft. Doch die gesamten Folgen einer Entscheidung, vor allem die Reaktionen aller direkt und indirekt betroffenen Menschen, kann keiner begreifen und vorhersehen. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, Spekulationen anhand der gesammelten Informationen und Erfahrungen für jede Alternative anzustellen. Jede einzelne Möglichkeit bekommt einen Beipackzettel mit ihren Risiken und Nebenwirkungen sowie Chancen und Vorteile.

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Mittwoch, 22. Februar 2006
Entscheidung mit System: Schritt 2 (Fortsetzung)
Von rheimbold, 08:23

Laden Sie auch auf dieser Stufe alle betroffenen Mitarbeiter ein, um sich an der Suche nach Entscheidungsmöglichkeiten zu beteiligen. Sortieren Sie noch keine Vorschläge aus. Seien Sie offen für alles. Hinter augenscheinlich absurden Alternativen verbergen sich oft Ideen, die durchaus in ein Konzept einfließen können.

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Donnerstag, 02. Februar 2006
Entscheidung mit System: Schritt 2
Von rheimbold, 09:15

Die Alternativen

Viele Entscheidungen werden durch das Strohhalm-Prinzip getroffen: Die erstbeste soll es richten. Doch damit schließen wir die Tür für andere, vielleicht noch bessere, Alternativen. Im Kapitel Kommunikation haben wir schon auf das Denken hingewiesen. Es braucht Zeit, Ruhe und klare Gedanken, um Möglichkeiten zu finden. Die erdachten Möglichkeiten müssen danach mit Informationen unterfüttert werden, um den Sinn und die Durchführbarkeit zu überprüfen.

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Donnerstag, 26. Januar 2006
Entscheidung mit System: Schritt 1 (Fortsetzung)
Von rheimbold, 10:05

Selten besitzen wir alle das notwendige Wissen, noch treffen die Folgen unserer Entscheidung nur uns allein. Die helfenden und betroffenen Kollegen sollten schon auf der ersten Stufe mitwirken, die Frage richtig zu formulieren. Einerseits bekommen wir nur so alle Aspekte in unsere Aufgabenstellung und andererseits verstehen alle Mitwirkenden nur auf dieser Weise nicht nur die Wörter der Fragen, sondern auch den Geist dahinter.

Wie viel Aufwand ist Ihnen die Entscheidung wert? Der allgemeine Stufendurchlauf ändert sich nicht, der Zeitaufwand pro Stufe dagegen mit der Reichweite der Entscheidung schon. Die Frage bezüglich der Vorgehensweise und Termine müssen auf dieser Stufe beantwortet werden. Die Gefahr, dass sich eine Entscheidung längere Zeit hinzieht und die Beteiligten mit unterschiedlichen Erwartungen unkoordiniert losarbeiten, ist zu groß. Bestimmen Sie daher einen Federführer sowie einen groben Zeitplan.

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Freitag, 20. Januar 2006
Entscheidung mit System: Schritt 1
Von rheimbold, 09:44

Die Frage

Was das Ziel für ein Projekt, ist die Frage für eine Entscheidung. Auch hier geht es darum, die Fragestellung so korrekt und detailliert wie möglich zu stellen. Entscheidungsfinder stellen immer wieder fest, dass mehrere kleinere Fragestellungen leichter zu beantworten sind als eine große. Dementsprechend sollte ein Problem in viele kleine Unterfragen zerteilt werden. Es entsteht ein Fragenkatalog. Zeitdruck darf hier nicht die große Rolle spielen, denn die Fragen bestimmen schon die möglichen Antworten. Wurde eine Frage falsch gestellt, kann die Antwort nicht richtiger werden.

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Dienstag, 10. Januar 2006
Entscheidung mit System: Einführung (2)
Von rheimbold, 12:28

Unsere Entscheidungen bestimmen die Qualität unseres Lebens und in dem speziellen Fall den Erfolg oder Misserfolg unseres Projekts. Wir können uns fahrlässige Entscheidungen, das heißt Entscheidungen die die erforderliche Sorgfalt außer Acht lassen, nicht erlauben. Früher oder später bekommen wir die Rechnung dafür.

 

Daher möchte ich Ihnen im Folgenden vier Stufen vorstellen, die helfen, eine durchdachte Entscheidung zu treffen. Alle Stufen haben absolut die gleiche Bedeutung und verdienen dementsprechend Ihre Aufmerksamkeit. Erst wenn die letzte Stufe erklommen ist, fällt es Ihnen leichter, eine Entscheidung mit gutem Gewissen und hohen Chancen, dass es die richtige ist, zu treffen.



[i] Angelehnt an: Heirs, B., Farrell, P., Entscheidungsmanagement. So denken sie professionell, Ullstein: Berlin/Frankfurt a.M., 1993

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Montag, 12. Dezember 2005
Entscheidung mit System: Einführung
Von rheimbold, 14:44

Entscheidungen mit System zu treffen fällt uns schwer. Ob wir nun Angst vor einer Fehlentscheidung haben, die viel Geld, Ansehen und Selbstvertrauen kosten könnte und deshalb nicht weiter darüber nachdenken wollen, ob wir keine besseren Alternativen vermuten, ob der Zeitdruck uns hindert, ausführlicher nach passenderen Möglichkeiten zu suchen oder ob uns der Mythos beeindruckt hat, dass ein brillanter Projektmitarbeiter Entscheidungen aus dem Ärmel heraus trifft, spielt keine Rolle. Gute Entscheidungen brauchen System. Wenn Sie an Ihre letzten Entscheidungen denken, wie oft sind sie systematisch vorgegangen?

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Dienstag, 06. Dezember 2005
Prinzip Abhängigkeit (5)
Von rheimbold, 09:27

Ein Projektmitarbeiter, das ist einer, der die anderen unendlich nötig hat.[i] Diese Aussage ist auf die Nestwärme, das Wohlfühlen bei seinen Kollegen, ebenso bezogen wie auf die Abhängigkeit zu den anderen Kollegen und dem Kunden, um die Aufgabe erfolgreich lösen zu können. Ein fähiger Projektmitarbeiter denkt dementsprechend weitreichend über seine eigenen Grenzen hinaus- wie ein guter Autofahrer auf der Autobahn. Er sitzt nicht nur im eigenen Auto, sondern gedanklich auch in den Autos um ihn herum.



[i] Dieser Satz ist vom folgenden Ausspruch Antoine de Saint-Exupérys abgeleitet: „Ein Führer, das ist einer, der die anderen unendlich nötig hat.“

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Dienstag, 29. November 2005
Prinzip Abhängigkeit (4)
Von rheimbold, 09:46

Überlebensnotwendige Bedürfnisse nach Sicherheit, Zugehörigkeit, Liebesbeziehungen und Achtung können nur andere Menschen befriedigen. Das bedeutet eine große Abhängigkeit. Kein Mensch kann also wirklich behaupten, er sei unabhängig oder hätte gar alles unter Kontrolle. Denn ändert sich etwas bei dem Menschen, von dem wir in irgendeiner Weise abhängen, so, dass unsere Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden, leidet unsere Wohlbefinden. Das schränkt unsere Freiheit sehr ein. Doch wohnt gleichzeitig einzig und allein in dieser Abhängigkeit die Möglichkeit inne, ein glücklicher Mensch zu werden: Wenn die Bedürfnisse Erfüllung finden.

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